Akupunktur

 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird die Gesundheit als Zustand der Harmonie zwischen dem Körper und seiner inneren und äußeren Umgebung definiert.
Krankheit entsteht, wenn ein Ungleichgewicht in der inneren Umgebung oder zwischen innerer und äußerer Umgebung auftritt.

 

 

 


Die Grundlage der TCM stellt das Konzept von Yin und Yang dar.
Yin steht für die Schattenseite des Hügels, impliziert Qualitäten wie Kälte, Ruhe, Dunkelheit, das Innere, usw.
Yang steht für die Sonnenseite des Hügels und impliziert Qualitäten wie Hitze, Aktivität, Helligkeit, das Äußere usw.
Yin und Yang existieren nie alleine sondern immer gemeinsam als Teil eines Ganzen.
Qi ist die Grundsubstanz, aus der alles aufgebaut ist. Qi kann sowohl dichtere, eher materielle Form annehmen (Essenz, Blut, Körperflüssigkeiten), als auch leichtere, eher energetische Aspekte (Geist) haben.


Eine Behandlungsform der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Akupunktur. Akupunkturpunkte werden als „Shu Xue“ (=ein Loch in der Haut, das über einen Meridian oder ein Netzgefäß mit einem oder mehreren inneren Organen kommuniziert) bezeichnet. Histologisch findet man dort ein Gefäß-Nervenbündel und einen verringerten Hautwiderstand.


Die TCM ist darauf bedacht, den Organismus gesund zu erhalten und nicht erst dann einzugreifen, wenn die Krankheit schon voll ausgebrochen ist.
Die chinesische Diagnose hat 5 Bestandteile: Adspektion (Schauen), Befragung, Berühren, Hören und Riechen.


Anwendungsgebiete der Akupunktur sind unter anderem:

chronische Erkrankungen
(z.B. Atemwegserkrankungen (COPD des Pferdes),Erkrankungen der Haut, Allergien, Unverträglichkeiten…)
Schmerztherapie
Rückenprobleme, Verspannungen, unklare Lahmheiten
Leistungsminderung, Befindlichkeitsstörungen
Ergänzende Behandlung zur Schulmedizin